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Einsatzübung Verkehrsunfall
Einsatzübungen sind notwendig, um im Realfall schnell und richtig handeln zu können. Um es so authentisch wie möglich erscheinen zu lassen finden solche Übungen auf öffentlichen Straßen oder Plätzen statt. Hierbei sind die Hilfsorganisationen auf das Verständnis der Bevölkerung angewiesen, was leider bei einigen Mitbürgern noch immer nicht vorhanden ist. Vielleicht muss auch ihnen einmal geholfen werden!!!
Die Kameraden der Feuerwehr Vellmar, des DRK Vellmar und eines Notarzteinsatzfahrzeuges des ASB Kassel wurde in den frühen Abendstunden, um kurz nach sieben zu einem Verkehrsunfall alarmiert.

In Obervellmar, in dem Tunnel Brückenstraße war es zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen gekommen. Dem zuerst Eingetroffenen Fahrzeug bot sich folgendes Bild:

Aus dem Tunnel kam dichter Rauch, in der Tunneleinfahrt waren zwei Autos zusammengestoßen und viele Personen liefen aufgeregt und verletzt den Einsatzkräften entgegen. Umgehend wurden von dem Einsatzleiter die Feuerwehren Ahnatal und Espenau, sowie das DRK Ahnatal, Simmershausen und Ihringshausen zur Unterstützung der Vellmarer Wehr nachgefordert. Unter schwerem Atemschutz gingen die ersten Kräfte in den Tunnel vor um die Verletzten die nicht in den Autos eingeklemmt waren in Sicherheit zu bringen. Parallel dazu wurde ein Löschangriff eingeleitet und mit einem Druckbelüfter der Tunnel weitestgehend entraucht um auch den eingeschlossen Menschen schnell helfen
zu können. Nachdem sich der Rauch gelichtet hatte konnte man noch weitere verunfallte Fahrzeuge erkennen.

Die mittlerweile eingetroffenen Einsatzkräfte aus den umliegenden Gemeinden wurden nun in verschiedene Abschnitte aufgeteilt und begannen unverzüglich mit der Menschenrettung.
Inzwischen war der Brand gelöscht so dass auch die Kräfte die vorher mit löschen beschäftigt waren zur Menschenrettung übergehen konnten. Mit Schneid und Spreizgerät gingen die Trupps vor und befreiten die zum Teil schwer Verletzten Personen aus ihren Fahrzeugen. Die anwesende Notärztin sichtete jeden Patienten und legte so Reihenfolge der Versorgung und den Abtransport fest.
Alle Geretteten wurden von den anwesenden DRK Einheiten in Empfang genommen und auf einem Behandlungsplatz betreut.
Nachdem in nur einer Stunde bereits alle Verletzten befreit waren, konnte die Übung eher als vorgesehen erfolgreich beendet werden.
Abschließend kann gesagt werden, dass sich das wiederholte Üben mit den Nachbarfeuerwehren und Rettungsorganisationen positiv auf den Übungsverlauf auswirkten.

Vielen Dank an alle Beteiligten Helfer und vor allem an die "Verletzten" die sich bereit erklärt hatten uns bei der Übung zu unterstützen.

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